Im Herbst 1987 stand die Clubyacht „Stuttgart“ zum Verkauf. Eine Arpege aus der Werft Dufort.  Ein Schiff das bereits 17 Jahre  und tausende von Seemeilen im Kielwasser  hat.   Von dem Ersteigner Dr. Lembeck erzählt man sich, dass es ihm ausreichte, die Ansteuerungstonne eines Hafens  erreicht zu haben, dann konnte die Reise weitergehen. 1975 wechselt die Yacht in die Händen der Eigergemeinschaft des Stuttgarter Segelclubs und diente als Ausbildungs und Charterschiff.  Auf meinem Prüfungstörn von Toulon nach Korsika kam ich in Berühung mit diesen Schiff und lernte es schätzen. Ich finde sie ausgesprochen tempramentvoll aber angenehm und  verlässlich im Seeverhalten. Am meisten beeindruckte mich ihr rasches Aufrichtevermögen als im stürmischen Mistral der Mast  zu Wasser ging. Die Arpege wurde in der 70ziger Jahren von Michel Dufour für eine Nord-Atlantik-Regatta entworfen. Sie gewann dieses Rennen.

 

Schiffsrumpf

Segelflächen

Navigationshilfen

Länge ü.A.

9,25

Großsegel

21,3 qm

3 Reff

Steuerkompaß Nord - Plastimo

 

Wasserlinie

6,75 Meter

Genua 1

26 qm

 

Steuerkompas Süd - Plath

 

Tiefgang

1,35 Meter

Genua 3

28 qm

reffbar

Sextant - Cassen & Plath

 

Verdrängung

3,5 Tonnen

Genua 4

13 qm

reffbar

Barograph -

 

Ballast

1.200 kg

Trysegel

4,75 qm

   

Echolot - Saefahrer 501

 

Masthöhe

11.30 Meter

Sturmfock

3,25 qm

Sumlog - VDO

 

Motor Volvo

18 PS

Spinnacker

60 qm

Funkpeiler

 

 

Anker

 

Energiequellen

UKW-Sprechfunk - shipmate

 

1 Danfortanker - Kettenvorläufer

2 Batterien 105 Amper

Weltempfänger

 

1  Bügelanker - Kettenvorläufer

1 Solarzelle 35 kw

 Rettungsinsel - Ocen

 

Tanks

Diesel = 23,5 Liter

Wasser

200 l

 

Petroleum in Kanistern