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Im Mai 2013 hatte ich das erste Mal Kontakt zu dem Verein sunshine4kids e.V. Es ist mir ein Vergnügen auch künftig bei dieser so wichtigen Organisation, deren Vorsitzede Gaby Schäfer ist, mitwirken zu können. Welche Eindrücke ich aus dieser ersten Begegnung mitgenommen habe finden Sie hier:

Abenteuer Begegnung unter Segeln – Pfingsten 2013

Da standen wir nun, die Skipper und Betreuer der 19 Yachten und des Traditionsseglers HANSINE und warten.  Wir warteten auf den Bus, der unsere neuen Crewmitglieder bringen sollte. Vermutlich waren wir genau so gespannt auf diese Begegnung wie die 54 Kinder, mit denen wir die nächsten drei Tage auf unseren Booten verbringen wollten. Zu Gast sind wir bei der Burger Seglervereinigung e.V. in Burgtiefe/Fehmarn, die für die Aktion  sunshine4kids e.V. "Für strahlende Kinderaugen und Herzen" Ostsee 2013 kostenfrei einen ganzen Steg und das Jollenlager geräumt hatte.

Gaby Schäfer, Vorstand von sunshine4kids e.V.  und Gründerin des Vereins, hatte für „ihre kids“ geworben und wer diese Frau einmal bei ihrer Herzensaufgabe erlebt hat, kann gar nicht anders als dabei zu sein.

Die Motivation wird auf der Homepage www.sunshine4kids.de so beschrieben:

sunshine4kids e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen, die sich in einer
schwierigen Lebenssituation befinden, durch kostenlose Segelaktionen, Projekte und anderen Events,
ihre Lebensfreude zurück zu geben und neue Perspektiven aufzuzeigen. Indem wir ihnen eine fröhliche
und unbeschwerte Zeit bescheren, können die Kids die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich
lassen, das Erlebte mit Hilfe unserer Pädagogen/ Psychologen verarbeiten und neue Freundschaften schließen.

Was hatte ich mir eigentlich dabei gedacht, als ich „Mädchen“ und mich für die Aktion sunshine4kids e. V. zur Verfügung gestellt habe? Ich hatte schlicht den Wunsch zusammen mit diesen Kindern die Leinen zum Land zu lösen und los zu segeln. Und ich habe darauf vertraut, dass die Bewegung des Schiffes in den Wellen, die Elemente Wasser und Wind und natürlich die vielen neuen Ausrüstungsgegenstände ihre Wirkung haben. Und das hatten sie denn auch.

Angeheuert auf Mädchen haben Kim und Lea. Die erste Befangenheit war schnell überwunden. Es waren jetzt ja so wichtige Frage zu klären wie: Wohin mit den Kleidern und wo schlafen wir? – Wie lege ich denn meine Schwimmweste an und wozu sind all die Stricke da? Kann ich irgendwo mein Handy und MP3 laden. Ich bin zwar die Skipperin aber viel wichtiger ist meine Freundin Elke, die das malerische Durcheinander im Salon immer wieder auf die Reihe bringt und ein besonders waches Auge auf unsere Mädels hat wenn diese an Deck sind. Die haben jedoch kein Problem damit, sich auf Deck zu bewegen und äußerst geschickt über den Burgkorb auf den Steg zu klettern – dazu bedarf es keiner Fragen. Der Abend geht weit in die Nacht hinein. Das Teenie-Idol Justin Bieber hat zumindest stimmlich ebenfalls Einzug auf SYMädchen gehalten. Am Ende unseres Törns kannte ich dann auch den Text des Songs Be Alright: „Across the ocean, across the sea“.

 Unser Ocean war das Gewässer südlich Fehmarn. Dabei war es für unsere Segel-Mädchen schon aufregend die Festmacherleinen an Bord zu bekommen und bei der Ausfahrt  immer schön zwischen den roten und grünen Tonnen zu bleiben. Die kleine Hand fest um die Pinne gespannt macht Kim das wunderbar – ich bin stolz auf sie – sie vielleicht auch auf sich. Lea ist unsere Vorschiffsfrau und entwickelt Ehrgeiz beim Setzen der Segel. Ist ja auch nicht einfach, unter den vielen „Stricken“ am richtigen zu ziehen.

 Toll so ein Boot, auf dem man so laut wie man will singen darf, wo es immer etwas zu sehen gibt auf oder im Wasser und wo im Proviant-Schapp jede Menge Süßigkeiten lagern. Ohne Zweifel, die beiden haben sich eingelebt. Wieder zurück im Hafen sind unsere Mädchen erst mal weg. Na ja die Eindrücke müssen ja mit den anderen Kindern ausgetauscht werden. Vor allem wollen sie aber mit den neu erstandenen Käscher ihr eigenes Aquarium – eine Pütz – bevölkern in der sich  einige Zeit später kleine Fische und Quallen tummeln.

Auch am nächsten Morgen läuft die beeindruckende Flotte wieder aus. Alle Yachten kreisen um den Haikutter HANSINE. Rasmus hat sich wohl zur Ruhe gelegt, was die Phantasie der Kinder nur noch mehr anregte. Aus den Yachten wurden Piratenschiffe die kaperten, auf UKW Kanal 69 war Hochbetrieb und Lachen und lustige Anrufe flogen von Schiff zu Schiff.

Während dieser Tage entstand eine Welt neben dem Alltag. Die Kinder konnten sich öffnen, von ihren Sorgen sprechen, um dann kurz darauf in der Gemeinschaft wieder zu lachen und Streiche auszuhecken.  Und: 54 Kinder haben sich auf ein Geschenk für „ihre Gaby“ geeinigt, es zusammen gebastelt und es in großer Runde übergeben – mit strahlenden Augen und warmen Herzen.

Das Team von sunshine4kids hat es verstanden Menschen für das Anliegen von benachteiligten Kindern einzunehmen und eine reibungslose Organisation aufzubauen ohne der Aktion ihre Leichtigkeit und Fröhlichkeit zu nehmen. Es waren auch die vielen Sponsoren die ganz konkret mit Sachspenden, persönlichem Einsatz oder Geld dieses Ereignis möglich machten.  Ich bin beeindruckt und bei der nächsten Veranstaltung wieder mit dabei.

Das nächste Projekt ist die
"Hoffnungsflotte für Deutschland 2014
Das sozialpädagogische Projekt von sunshine4kids für Kinder und Jugendliche in Not.

Sie findet vom 19.07.2014 - 27.07.2014 mit über 100 jungen Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland auf 20 Schiffen. Von Fehmarn aus soll es in kleinen Etappen bis nach Travemünde gehen.

Möchten auch Sie sich für lachende Kinderaugen und Herzen engagieren? Einfach auf www.sunshine4kids.de gehen, informieren und Kontakt herstellen. Besonders gefreut hat mich, dass ich unseren TO auf der Sponsorenliste fand.

Nochmals ein Zitat aus der Homepage:

„Wir können den Wind nicht ändern, jedoch versuchen die Segel richtig zu setzen.
Wir helfen Kindern und Jugendlichen dabei den Kurs neu zu bestimmen und zu halten.
sunshine4kids e.V.
Für strahlende Kinderaugen und Herzen"

Für mich waren die gemeinsamen Tage eine große Bereicherung und der Abschied fiel schwer. Auf SY Mädchen war es irgendwie leer und nüchtern, als Lea und Kim abgeheuert hatten und im bereitstehenden Bus verschwanden. An die fröhlichen Turbulenzen erinnerten nur noch der eine oder andere Haargummi und vergessene Spielkarten. Geblieben sind auch die schönen Kontakte zu den Skippern und Betreuern der anderen Yachten, die sich ebenso wie wir auf den Weg zu ihren Heimathäfen machten.