Mosaik ist eine schon im Altertum bekannte Gattung der Maltechnik. Die Maltechniken besteht darin, durch Zusammenfügen von verschiedenfarbigen und/oder verschieden geformten Teilen Muster oder Bilder zu bilden.  Es werden dazu Stein- oder Glasstücken, aber auch Teilen von Papier oder Stoffen und anderen Materialen benutzt.   Das Wort Mosaik leitet sich aus dem spätlateinischen Musaicum (Werk den Musen gewidmet) ab.

"Alexanderschlacht" (Ausschnitt), Pomeji, ca. 150-100 v. Chr.

Die ältesten Mosaiken der Welt stammen aus sumerischer Zeit (ca. 2500–3000
v. Chr.) und wurden um Raum von Mesopotanien gefunden. Eine erste Blütezeit
erlebte das antike Mosaik im zweiten vorchristlichen Jahrhundert. In dieser Zeit
wurden große Bildmotive, die den Fußboden eines ganzen Raumes bedecken
konnten, produziert. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Alexandermosaik in
Pompeji.

Händisch gefertigte Mosaike besteht in der Form der Steine und der Führung der
Fugenlinien. Diese erzeugen bei dem künstlerisch und von Hand verlegten Mosaik
durch ihren das Motiv mitbildenden Verlauf eine Zeichnung innerhalb des Motivs
sowie durch ihre wellenförmige das Motiv nachzeichnende Linienführung eine
Aura um die Motive, die den Reiz eines Mosaiks überhaupt erst ausmacht.
 

 Herausragende Vertreter der zeitgenössischen Mosaikkunst
 

Der katalonische Architekt  Antoni Gaudí i Cornet          

Casa Battló, Barcelona

 

Casa batlló, Bacelona

  


Park Güell, Barcelona

 

Niki de Saint Phalle Maler- und Bildhauerin                   astronomy_hr_1.gif     


Der Sonnenvogel


Raumgestaltung im Tarotgarten


Mosaik-Skulptur Löwe